Der Gepard
Ordnung: Raubtiere
Überfamilie: Katzenartige
Familie: Katzen

Wissenschaftlicher Name: Acinonyx jubatus



Allgemein

Der Gepard ist hauptsächlich in Afrika verbreitet. Geparde gelten als schnellste Landtiere der Welt.

Das Fell des Gepards ist gelblich; die Bauchseite ist hell. Es enthält schwarze Flecken. Das Gesicht ist dunkler und ungefleckt, trägt aber zwei schwarze Streifen.
Geparde haben extrem lange, dünne Beine und einen sehr schlanken Körper. Der Kopf ist klein und rund und der Schwanz ist lang. Die Krallen sind nur bedingt einziehbar. Er erreicht im Lauf bis 112 km/h, kann diese hohe Geschwindigkeit aber nur etwa 400 m durchhalten.


Kopf-Rumpf-Länge: 150 + 70 cm Schwanz
Schulterhöhe: 80 cm
Gewicht: 60 kg.


Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Cheetah_range.gif
(wikipedia)

Verbreitungsgebiet des Geparden: hell: ausgestorben, mittel: geringe Bestandsdichten, dunkel: mittlere Bestandsdichten, rot: hohe Bestandsdichten.
Geparde sind tagaktive Tiere. Dadurch vermeiden sie weitgehend Begegnungen mit den eher nachtaktiven Löwen, Leoparden und Tüpfelhyänen, die Geparden leicht die Beute streitig machen können und auch eine große Gefahr für den Nachwuchs darstellen.
Seine bevorzugte Beute sind kleinere Huftierarten. Normalerweise halten sich die schnellen Jäger jedoch an Beutetiere unter 60 kg Körpergewicht. In Notzeiten jagt ein Gepard auch Hasen, Kaninchen und Vögel.

Der Gepard drückt dem Beutetier mit den Zähnen die Kehle zu. Er zerbeißt also nicht die Nacken- oder Halswirbel, um seine Beute zu töten, sondern erstickt sie.

Schutzstatus
Man schätzt, dass noch etwa 12.400 Geparde in 25 afrikanischen Ländern in freier Wildbahn leben, wobei Namibia mit 2.500 Individuen die größte Anzahl vorweisen kann. Weitere geschätzte 60 bis 100 Individuen kommen im Iran vor.
Geparde sind durch Menschen gefährdet weil sie als Zirkustiere eingesetzt werden. Früher hat man sie auch als Haustiere gehalten. Man jagt sie auch weil ihr Fell sehr beliebt ist.
Von Dominic

Bild von Wikipedia